Leumundszeugnis für eine Gmünder Bürgerin von 1585

Die Hochschul- und Landesbibliothek Fulda verwahrt in ihrem Urkundenbestand, der insgesamt 241 Urkunden vom 9.-18. Jahrhundert umfasst, auch eine Pergamenturkunde von 1585, die für die Geschichte der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd von Interesse ist (HLB Fulda, Urkunde 117; ein Digitalisat finden Sie hier). Den Hinweis auf dieses Stück verdanke ich Klaus Graf.

Bürgermeister und Rat der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd (Schwobischen Gemunden) bekunden, dass sie von der Tochter des verstorbenen Bürgers Joachim Weber, Elisabeth Weber (Gneisler), Ehefrau des Bartel Gneisler von Fulda, gebeten wurde, dass sie ihr ihre ehrenhafte Herkunft und Frömmigkeit bestätigen. Sie sei in Schwäbisch Gmünd geboren und aufgewachsen, wolle nun aber in eine andere Stadt ziehen. Mehrere Bürger bestätigen ihre eheliche Geburt und legen guten Leumund über ihr frommes und rechtschaffenes Leben ab. Die Aussteller kündigen das städtische Siegel an.

Vollregest zu HLB Fulda, Urkunde 117 (hier online, zitiert nach Abschnitt “Bibliographische Daten”).
Leumundszeugnis für die Gmünderin Elisabeth, Tochter des verstorbenen Gmünder Bürgers Joachim Weber und Ehefrau des Bartel Gneisler von Fulda, 1585 September 26. Überlieferung (Ausf., Perg., Siegel ab): HLB Fulda, Urkunde 117.


OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
David Schnur (14. Januar 2021). Leumundszeugnis für eine Gmünder Bürgerin von 1585. OSTALBum. Abgerufen am 8. August 2026 von https://doi.org/10.58079/sl7i


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