Der älteste Teil der im Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd verwahrten Einwohnermeldekartei wird in den kommenden Wochen digitalisiert. Es handelt sich um ca. 70.000 Karten, in denen diejenigen Bürgerinnen und Bürger Gmünds erfasst sind, die zwischen ca. 1880 und 1927 in der Stadt lebten. Dieser Bestand wird aufgrund des Projekts vorübergehend – voraussichtlich bis zum 30. November 2022 – nicht für die Nutzung zur Verfügung stehen; auf diesen Zeitraum bezügliche Anfragen zu Erbenermittlungen, Familien- und Personenforschung können daher leider nicht bearbeitet werden. Durch die Digitalisierung soll künftig der Zugriff auf die Meldekartei erleichtert werden, da sie momentan in einem der Außenmagazine des Archivs lagert. Eine Digitalisierung leistet zudem auch einen Beitrag zur langfristigen Erhaltung des häufig genutzten Bestandes, da künftig die Verwendung der Originale entfallen kann.

OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Jennifer Adami (21. Oktober 2022). Digitalisierung der ältesten Serie der Gmünder Meldekartei. OSTALBum. Abgerufen am 13. September 2026 von https://doi.org/10.58079/sl9d

Die Ellwanger Entsprechung wurde vor Jahrzehnten auf Microfiche verfilmt und die Originalkartei anschließend vernichtet. Viele der Karten sind leider nur sehr schlecht lesbar.