Das Stadtarchiv Schorndorf beherbergt nicht nur Nachlässe bedeutender Schorndorfer Persönlichkeiten, auch so genannte Vorlässe, bereits bei Lebzeiten übergebenes Material, bereichern die Dokumentation interessanter und außergewöhnlicher Schorndorfer. Eine solche Persönlichkeit ist zweifelsohne Fred (Fritz) Boger, den das Foto als jungen Ringer beim Sieg der Deutschen Jugendmeisterschaft 1955 zeigt. Die Wettkämpfe fanden damals in St. Georgen im Schwarzwald unter freiem Himmel statt. Bogers Leben gestaltete sich anschließend ereignis- und facettenreich. 1956 wanderte der Weißgerbergeselle in die USA aus, wo er u.a. 1962 an den Ringerweltmeisterschaften in Cleveland/Ohio teilnahm, ein Marketingstudium und ein Lehramtsstudium abschloss sowie in Chicago als Lehrer tätig war. 1971 nach Deutschland zurückgekehrt, arbeitete Boger in seinem heutigen Wohnort Heilbronn als Englisch- und Deutschlehrer, begann seine schriftstellerische Tätigkeit und machte sich als schwäbischer Mundartdichter einen Namen. Auch die Sammlung der im Dialekt seiner Heimatstadt gehaltenen Geschichten, Gedichte und Hörspiele hat sich das Stadtarchiv zur Aufgabe gemacht.
Hinweis: Erstveröffentlichung in „Schorndorf aktuell“ vom 27. Februar 2020

Fred (Fritz) Boger als Ringer bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 1955.
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haraldwinkel (9. Juli 2020). Aufgestöbert. Fundstück des Tages aus dem Stadtarchiv Schorndorf: Fred Boger, Deutscher Jugendmeister im Ringen 1955. OSTALBum. Abgerufen am 13. September 2026 von https://doi.org/10.58079/sl4b

Meine Anschriften: Fred.Boger@aror.de
Fred.Boger@yahoo.de
Fred (Fritz) Boger war auch in den USA als Ringer erfolgreich. In den Fünfziger Jahren wurde er Meister im griech. röm. Stil und im Freistil belegte er einen dritten Platz, (US Meisterschaften) Es war auch ein “Sportscholarship”, das ihm zunächst half ein Studium zu beginnen. In den USA ist Ringen teilweise Schulsport, aber die Regeln unterscheiden sich teilweise von den olympischen Regeln , genannt “Collegiate Stil”