Werbung. Schönschreiben als Unterrichtsfach an der Handeslehranstalt Gmünd

C. Janes bewarb zu Beginn des 20. Jahrhunderts seine im Gmünder Hotel Rad eingerichtete Handelslehranstalt mit einem 33×42,5 cm (BxH) großen, beidseitig bedruckten Handzettel, auf dem er die “Vorzüge meiner prämierten Lehrmethode und Anstaltseinrichtung” pries. Unter den Lehrfächern nahm – neben kaufmännischem Rechnen und Buchführungspraxis – das Schreiben einen sehr breiten Raum ein, aufgeteilt in die Fächer Schönschreiben, Rundschrift, Lackschrift, Stenographie, Maschinenschreiben, Korrespondenz, Rechtschreiben und Grammatik.

Eine Übersicht, die auf der Rückseite des Handzettels abgedruckt ist, veranschaulicht 18 unterschiedliche Schriftarten, die ebenfalls zum Curriculum der Handelslehranstalt gehörten:

Rückseite eines Werbeflyers für den Unterricht in Handelswissenschaften. Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd, Best. C02 Bü 491.

(Den vollständigen Handzettel können Sie hier als PDF (4 MB) in besserer Auflösung herunterladen.)


OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
David Schnur (23. Juli 2020). Werbung. Schönschreiben als Unterrichtsfach an der Handeslehranstalt Gmünd. OSTALBum. Abgerufen am 13. September 2026 von https://doi.org/10.58079/sl4m


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